Konzept des Corona-Zentrums Koslar

Behandlungsmöglichkeiten in der Pandemie

Das Corona-Zentrum Koslar setzt das Konzept einer Fieberambulanz um. Die Bürgerhalle dient als Anlaufstelle für Patienten mit Symptomen eines Infekts, die eine medizinische Betreuung benötigen. Potentiell ansteckende Patienten können so von den Praxen der Regelversorgung getrennt behandelt werden.

 

Im Corona-Zentrum Koslar folgen die Patientenströme dem Einbahnstraßenprinzip. Über den Haupteingang gelangen die Patienten zur Anmeldung. Von dort werden sie:

1. für die Abstriche auf COVID-19 durch die Abstrich-Straße (gelb) geleitet

2. zur Behandlung über die Behandlungs-Straße (rot) geführt

Fieberambulanz & mehr

Das Corona-Zentrum Koslar setzt das Konzept einer Fieberambulanz um. Es dient grundsätzlich als Anlaufstelle für Patienten mit einer Infektionskrankheit, die eine kompetente medizinische Betreuung benötigen.

 

Mit der Hilfe dieser Räumlichkeiten - die wir "Corona-Zentrum Koslar" nennen - werden die "Patientenströme" von der "Regelversorgung" getrennt. Unter Einhaltung spezieller Corona-Schutzmaßnahmen werden die Patienten ärztlich untersucht, gezielt getestet und behandelt. Sie werden von hier der weiteren Versorung zugeführt oder ambulant weiterbetreut.

Lösung für das Infektionsrisiko

Als Ärzte sehen wir uns verpflichtet, die medizinische Versorgung unserer Patienten sicherzustellen. Hier stoßen wir in Corona-Zeiten auf ein wesentliches Problem:

 

Menschen mit einem Infekt z.B. bei Lungenentzündung, Bronchitis, Durchfall oder auch Corona - benötigen genauso medizinische Betreuung, wie Menschen ohne einen Infekt z.B. bei Diabetes, Herzkrankheit oder Krebserkrankung.

 

Für beide Patientengruppen soll die bestmögliche, medizinische Versorgung angeboten werden, ohne die Patienten durch Ansteckung zu gefährden. Das erreichen wir nur, wenn wir die Patientenströme trennen.

Vorteile des Corona-Zentrums Koslar

Für die Behandlung infizierter Patienten hat sich das Modell der Fieberambulanz etabliert. Es handelt sich dabei um eine Einrichtung zur Behandlung von Patienten mit einem Infekt in räumlicher Trennung von anderen Patienten. Dieses Modell hat viele Vorteile:

  1.  Patienten mit einem Infekt erhalten eine auf sie ausgerichtete und spezialisierte Versorgung
  2. Patienten der "Regelversorgung" werden geschützt
  3. Krankenhäuser werden entlastet
  4. Resourcen werden gebündelt
  5. andere Praxen bzw. Ärzte werden entlastet
  6. Corona-Testungen können unkompliziert durchgeführt werden

Hygienemaßnahmen

Strikte Hygienemaßnahmen gehöhren zum Gesamtkonzept des Corona-Zentrums Koslar.

Wir haben hier wichtige Maßnahmen zusammengetragen um die Einhaltung dieser Maßnahmen sicherzustellen.

Schutzausrüstung an- und ausziehen


Händehygiene

Der Hauptübertragungsweg des Corona-Virus verläuft über Hand-Schleimhaut-Kontakt. Das ist der Grund, warum das Desinfizieren der Hände in der Bürgerhalle GROSS geschrieben wird.

Schon am Eingang befinden sich Desinfektionsspender. Am Ausgang bieten wir die letzte Desinfektion an, bevor der Patient die Räumlichkeiten verlässt.

Zwangsbe- und Entlüfung der Bürgerhalle

Neben der Schmierinfektion (s. Händehygiene) gelten Aerosole mit Coronaviren, die über die Luft transportiert werden und über die Atemwege aufgenommen werden, als weiterer Übertragungsweg der COVID-19 Erkankung.

Die moderene Klimaanlage der Bürgerhalle sorgt für eine kontinuierliche Luftumwälzung. Frischluft wird dabei zugeführt und über eine Entlüfungsanlage aus der Halle abgesaugt.

...und zum Schluss ein "Danke !"

Mein persönlicher Dank gilt den Menschen, die dazu beigetragen haben das Corona-Zentrum umzusetzen:

Hr. Braun, Fr. Ritz, Hr. Wolf, Fr. Holtfort, Fr. Eich, Hr. Schumacher, Hr. Niessen, Frau Gibat, Fr. Flucht, Hr. Chomicz.

...und natürlich gilt mein Dank meinem Praxis-Team, das unermüdlich sowohl in der Hauptpraxis, als auch im Corona-Zentrum mit ihrem Engagement für den reibungsfreien Betrieb sorgen.